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Die Betreuung von SĂ€uglingen und Kleinstkindern erfordert eine besondere Sorgfalt und ein hohes Maß an Beachtung. Aufgrund des PersonalschlĂŒssels ist es möglich, auf die individuellen BedĂŒrfnisse eines jeden Kindes - entsprechend seines Entwicklungsstandes - einzugehen, es gemĂ€ĂŸ seiner Interessen aufzufangen, zu fördern und zu stĂ€rken. Daher liegt der Schwerpunkt der Erziehung bei Kindern unter 3 Jahren bei der Wahrnehmung, Bewegung und dem Spracherwerb.

 


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Einen besonderen Stellenwert hat hier auch die Eingewöhnungszeit. Wir arbeiten nach dem Berliner Modell, was heißt: die Eingewöhnungszeit ist elternbegleitend, bezugspersonenorientiert und abschiedsbetont. Wir gestalten sie in Absprache mit den Eltern ganz individuell, auf jedes Kind abgestimmt.

 

In der Zeit der Eingewöhnung steht die Nestgruppe fĂŒr die offene Arbeit nicht zur VerfĂŒgung. SpĂ€ter integrieren sich die Kinder allmĂ€hlich in das offene Konzept. Der Nebenraum, der als Wahrnehmungsraum ausgestattet ist, steht dann wieder allen Kindern zur VerfĂŒgung. Die Kinder unserer Gruppe lernen in Gemeinschaft krabbeln, laufen, sprechen, zusammen spielen und schließen erste Kontakte. So lernen die „Kleinen“ viel durch Abgucken von den „Großen“ und erfahren durch sie als Vorbild viele Anregungen. Die „Großen“ entwickeln Hilfsbereitschaft, EinfĂŒhlungsvermögen und lernen zu helfen, wo es nötig ist.


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Da die „Kleinen“ noch viel stĂ€rker bezugspersonenorientiert sind, bieten wir ihnen im Sternchengruppenraum Möglichkeiten zu allen Spielbereichen. Die FrĂŒhstĂŒckssituation bedarf einer intensiven Begleitung, so dass die Sternchenkinder ĂŒberwiegend in ihrer Gruppe frĂŒhstĂŒcken.

 

Das teiloffene Konzept schafft die besten Voraussetzungen fĂŒr fließende ÜbergĂ€nge der Sternchenkinder in die anderen Gruppen. Sie kennen sich schon in allen FunktionsrĂ€umen aus und kennen alle Kinder und Erzieherinnen der Kita. Da alle Erzieherinnen alle Kinder kennen und sich gegenseitig vertreten, entwickeln die Kinder im Laufe der Zeit Vertrauen zu allen und können sich leichter von ihren „Bezugserzieherinnen“ trennen. Da es zudem von vorneherein fĂŒr die Kinder feststeht, mit drei Jahren in eine andere Gruppe zu wechseln, wie es Andere bereits in den Jahren zuvor gemacht haben, stellen sich die Kinder automatisch auf den Wechsel ein. Um das Ganze zu intensivieren, besuchen die Kinder der Sternchengruppe in den letzten Wochen vor den Sommerferien, des Öfteren ihre „neue“ Gruppe. Außerdem werden in der Formation der „neuen“ Gruppe (ohne unsere sogenannten WaSoMos) gemeinsame AusflĂŒge durchgefĂŒhrt, um das ZugehörigkeitsgefĂŒhl zu stĂ€rken.